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Rhodos

Die Geschichte der Insel Rhodos

Vor etwa 3400 Jahren siedelten erstmals Griechen auf der Insel Rhodos. Bald darauf erfolgte die Gründung von drei ersten Städten - Kamiros, Ialysos und Lindos. Die Legende berichtet von einer Teilnahme der Rhodier am Trojanischen Krieg. Etwa ab dem 5. Jahrhundert vor Christus erlebte die Insel eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Rhodos wurde eine bedeutende Handels- und Seemacht mit großer eigener Flotte. 

Im Jahre 42 vor Christus wurde die Insel von den Römern zerstört und geplündert. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches kam sie zu Byzanz. Es folgte eine wechselvolle Geschichte mit Blütezeiten, Eroberungen, Zerstörungen und Plünderungen.


Zum byzantinischen Reich gehörte Rhodos bis zum Jahre 1306. In diesem Jahr wurde die Insel an die Ordensritter des Heiligen Johannes von Jerusalem verkauft. Diese nahmen Rhodos nach langem Widerstand der Bevölkerung im Jahre 1309 in ihren Besitz. Während der Herrschaft der Kreuzritter erlebte die Insel eine erneute wirtschaftliche Blütezeit.
All das endete im Jahre 1522 mit dem Beginn der Türkenherrschaft. Es begann die tragischste Epoche in der Geschichte von Rhodos. Die Türken vertrieben die einheimische Bevölkerung aus der Inselhauptstadt. Es folgte ein allgemeiner wirtschaftlicher Niedergang in der dunklen Zeit der türkischen Fremdherrschaft.

Die Türken wurden erst im Jahre 1912 von den Italienern mit Unterstützung der griechischen Bevölkerung von Rhodos von der Insel vertrieben. Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges endete auch die italienische Besatzungszeit. Nach einer kurzen Zeit unter britischer Verwaltung wurde im Jahre 1948 endlich die griechische Flagge auf Rhodos gehisst.